Wer ich bin. meine haltung. meine positionierung. wie ich arbeite.

Buntes stilisiertes Regenbogen-Flaggensymbol mit schwarzen, braunen, rosa, blauen, weißen, gelben, orangenen, roten, grünen, blauen und violetten Streifen, die den Queer-Flaggen und Pride-Flaggen darstellen.

Über mich

Hallo!

Ich bin Luisa, 36 Jahre alt und seit 14 Jahren Kölnerin.

Ich bin im Umfeld von Köln aufgewachsen und habe mich schon immer für die Themen Sexualität und Beziehung interessiert. Da ich auch schon immer gern darüber gesprochen habe, bin ich mit meiner Offenheit gerade als Mädchen und junge Frau teilweise angeeckt. Daher habe ich mir mit der Tätigkeit als Paar- und Sexualberaterin einen großen Wunsch erfüllt. Heute spreche ich über diese Themen frei, überzeugt, wertschätzend und mutig - und genau das möchte ich weitergeben.

Ich habe keine Kinder, identifiziere mich als queer, kleide mich gern bunt und liebe Vintage-Shopping, Flanieren, Kraftsport, Brettspiele, Sonntagsspaziergänge und Filme.

Neben der Beratung arbeite ich freiberuflich in der sexuellen und politischen Bildung mit Jugendlichen und pädagogischen Fachkräften, als Dozentin, Moderatorin und Verranstaltungsleitung. Hier sind meine Schwerpunkthemen u.a. Diversitätsbewusstsein, Diskriminierungssensibilität und Demokratiebildung.

Meine haltung

Meine Haltung findet sich in meiner Beratung wieder.

Sie prägt, wie ich auf den Alltag blicke und so auch auf deine/ eure Themen. Sie prägt, wie ich Fragen stelle und was ich mitdenke.

Gerne kannst du / könnt ihr mich darauf ansprechen und wir können verschiedene Aspekte und Schwerpunkte mit in die Beratung einfließen lassen.

  • Bedeutet für mich, mit der Berücksichtigung einer noch bestehenden heterosexuellen, cisgeschlechtlichen Norm offen und sensibel der Lebensrealität von queeren und trans* Menschen zu begegnen, ob geoutet oder ungeoutet. Diese Aspekte deiner Identität dürfen gern Thema der Beratung sein, müssen sie aber nicht.

  • (feministisch) bedeutet für mich, eine intersektionale Sicht auf Lebensrealität und Sexualität zu haben, patriarchale gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse mit zu berücksichtigen und zu hinterfragen. Feministische Sexualität kann auch bedeuten, sich von diesen Strukturen aktiv zu lösen.

  • Bedeutet für mich, jeder Person mit allen Fassetten ihrer Sexualität offen zu begegnen, egal wie vielfältig oder normativ diese aussieht. Jedes Bedürfnis und jedes Thema darf mitgebracht und geäußert werden. Alles was konsensuell gelebt wird, gehört zur Sexualität dazu. Zum Beispiel sexuelle Fantasien, Kinks, konsensuelle Nicht-Monogamie und alles, was dir/euch gefällt.

  • bedeutet für mich, möglichst alle Menschen mit einzuschließen und mitzudenken. Das ist in meiner Arbeit und meinen Räumlichkeiten nicht immer möglich.

  • Durch ein solidarisches Preissystem versuche ich Menschen mit verschiedenen finanziellen Voraussetzungen Zugang zur Beratung zu ermöglichen. Natürlich ist das nicht immer realisierbar. Gern können wir gemeinsam in der Beratung schauen und mit berücksichtigen, was zu deinen/ euren finanziellen Kapazitäten passt.

Eine junge Frau mit schwarzen abtkurz geschnittenen Haaren, trägt eine rosa-lila Bluse, eine goldene Kette, Brille mit dicker brauner Fassung, sitzt auf einem Sofa und liest in einem aufgeschlagenen Buch. Sie hat Tattoos am rechten Arm und trägt diverse goldene Schmuckstücke, inklusive Ohrringe, Armreif und Ring. Die Hintergrund ist mit großen grünen Pflanzen und bunten Lichtsätzen gestaltet.
Eine Frau mit kurzen schwarzen Haaren, Brille, in einem bunten, grafischen Hemd und lila Hose, steht vor einer pinkfarbenen Wand und lächelt.

Let's talk about sex

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Let's talk about sex 〰️

Wie ich arbeite

Systemisch

denken bedeutet, dass deine/ eure Anliegen immer auch innerhalb eines Systems betrachtet werden. Gemeinsam schauen wir, welche Systeme das sind. Du bringst / ihr bringt dabei Fragen und Anliegen mit, ich begleite und unterstütze dich/ euch dabei, herauszufinden, was mit diesen Fragen geschehen darf. Braucht es eine Antwort? Oder braucht es nur eine andere Frage?

Sexocorporel

verbindet das körperliche Erleben mit dem Wissen und Sprechen über Sex. Der Körper zeigt , wie er da ist. Das darf exploriert und verändert werden. Über den Körper lässt sich auch Neues Lernen, Üben und Erleben.

In meiner Beratung bedeutet das, dass wir gemeinsam darauf schauen, wie der Körper in bestimmten Situationen da ist, oder welche Emotionen empfunden werden. Wir schauen, wo der Körper etwas sagt, was der Kopf nicht weiß und geben dem Körper Impulse und Antworten.

Sexualpädagogisch

arbeite ich bereits seit 2019. Ich bin weiterhin für das BIöG (ehemalige BZgA) im Projekt “LIEBESLEBEN” mit Jugendlichen und Fachkräften tätig. Ich sehe Sexualität stets als etwas lernbares, veränderbares. Es darf alles erfragt und ausprobiert werden. Sexualität ist fassettenreich und umfasst viel mehr als Sex. Sie begleitet uns von der Geburt bis zum Tod und darf individuell thematisiert, erforscht und hinterfragt werden.

Qualifikationen